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Dieser Beitrag wurde 2 x beantwortet 
 Übersicht  Französische Dudelsäcke  Überblasbarkeit wovon alles abhängig?
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AutorThema: Überblasbarkeit wovon alles abhängig?
Titus
Titus
A-Schwein


Geschlecht: männlich
Beiträge 195
 Überblasbarkeit wovon alles abhängig?  15.05.08 - 09:54:30 
Hi ihr Lieben!

Ich hab mal eine kurze Frage und zwar (ihr könnts schon ahnen): Wovon hängt der Druck beim Überblasen denn alles ab?

Bisher spiele ich selbst eine einbordunige Schäferpfeife von Bodo Schulz mit Joghurt-Blättern...
Überbläst ziemlich leicht (wenn ich will, nicht einfach mal so) und braucht relativ wenig Druck!

Jetzt hab ich am WE von Alban Faust ein dreiborduniges Instrument mit Schilfrohrblättern gebraucht und ich muss sagen, dass der Druck schon wesentlich größer war! Liegts an den Holzrohrblättern? An zwei Bordunen mehr, als ich gewohnt bin? An was völlig anderem?


Danke und liebe Grüße, Marcel

Keiner ist so verrückt, dass er nicht noch einen Verrückteren findet, der ihn versteht...
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Arno
Arno
Alter Sack


Geschlecht: männlich
Beiträge 3348
 Re: Überblasbarkeit wovon alles abhängig?  15.05.08 - 10:05:22 
Hi Titus

Sowas ist durchaus normal und hängt meistens schlicht davon ab, wie das Rohrblatt eingestellt ist. Gerade bei Französischen Pfeifen kann man über das Blatt wirklich viel machen. Wenn Dir der Druck wirklich auf Dauer zu heftig ist, würde ich es evtl. nachkorrigieren lassen. Aber auch der Bordun mehr kann, wenn man das nicht gewohnt ist, u.U. zu einem solchen Eindruck führen. Ich würde das Instrument erstmal eine Weile spielen und schauen, wie ich zurecht komme und ob sich da ggf. auch noch etwas verändert.

"Eine Handvoll Spän´ im Socken, hält des Drechslers Schweißfuß trocken" (trad.).
"Wer Spass haben möchte, fragt nicht ob G oder A, sondern nach der Stimmung!" (Trad.)
"den Sockentrockner auf Hühnerfutter stellen wäre eine echte Verschwendung rockigen Krawalls" (Stephen Pajer).
"Wenn es 30°C im Schatten hat, warum sollte man dann dort spielen?" (Mick Loos)
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TomSawyer
TomSawyer
Administrator


Geschlecht: männlich
Beiträge 3801
Artikel 1
 Re: Überblasbarkeit wovon alles abhängig?  15.05.08 - 10:11:03 
Es liegt sicherlich in erster Linie am Rohrblatt. Holzrohrblätter haben eine Zwinge und wenn man die zusammendrückt, dann wird das Blatt etwas leiser und überbläst leichter. Weiter auf gibt einen lauteren Ton, aber das Überblasen wird schwieriger. Grundsätzlich muss das Blatt der Spielpfeife aber natürlich so eingestellt werden, daß die Bordune bei "normalen" und überblasenen Tönen stabil sind, und das schränkt die Freiheiten dann schon etwas ein.
Die Einbordüner von Bodo sind schon extrem leichtgängig und brauchen ohnehin wenig Luft, bei mehr Bordunen pfeift natürlich auch mehr raus (mein Bechonnet ist auch von Bodo, immer noch sehr locker zu spielen, aber doch deutlich mehr Druck und Luftverbrauch als diese einbordunigen Instrumente), so daß der Luftverbrauch steigt - aber Druck und Luftverbrauch müssen a priori nichts miteinander zu tun haben (Cords Lette ist ein Beispiel).
Ein bisschen hängt Überblasbarkeit auch vom Konus und Material ab, genauer von der Frage, wie nahe der erste Partialton an den Grundton herankommt, denn beim Überblasen wird ersterer so verstärkt, daß er den Grundton übertönt und damit den Klang dominiert. Aber im Verhältnis zum Rohrblatt sind diese Effekte wohl eher vernachlässigbar.

Wenn schon falsch, dann wenigstens richtig!
-- Je mehr man von der Akustik versteht, desto mehr wundert man sich, daß Dudelsäcke funktionieren --
--- Tief-D-Säcke sind die FDP unter den Sackpfeifern: Sie sind wenige und immer auf Zweitstimmen angewiesen ---
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