Vargan
 Alter Sack
     
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Re: Endlich! Das erste brauchbare Marktsackhandbuc |
17.07.09 - 17:25:26 |
Nachtrag: Thomas Zöller scheint aus der schottisch-keltischen Ecke zu kommen. GHB und Border Pipes sind auf seien Webpräsenzen überall drin. Darf ich daraus schließen dass die Verzierungstechnik auch vorschlagnoten-lastig ausfällt? PS: Zum Training benutze ich nun regelmäßig einen Practise Chanter, der durch Abkleben halbwegs die nötige Tonreihe bringt. Schön klingen muss er nicht. ;) |
Ich muss kein Ei legen können, um den Geschmack eines Omelettes zu beurteilen. © Mick |
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Firunew
 A-Schwein-des-Grauens
    
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Re: Endlich! Das erste brauchbare Marktsackhandbuc |
17.07.09 - 21:25:01 |
@Juesterduester: Ich wollte gar nicht kritisieren (wäre ja auch lächerlich aufgrund lediglich einer Leseprobe), mich interessiert nur, wie offen das Buch als solches in der Pädagogik ist. Da kann man ja grundsätzlich freier vorgehen (dem Schüler Alternativen an die Hand geben, für und wider erläutern und ggf. die eigene Wahl begründen) oder eben einen Weg vorgeben (was Orientierungslosigkeit vermeidet). Nun, dass Linkshänder mit der linken Hand unten greifen ist als solches noch nicht komplett gängig. Ob das Händetauschen - anders als beim Schreibenlernen in der Schule, wo das Umerziehen ja meist schlechte Ergebnisse provoziert - bei Instrumenten aufgrund anderer Bewegungsabläuf von Vorteil ist, ist nicht unumstritten. Thomas hat sich da schlicht eindeutig positioniert und fordert die Marktsackschüler auf, bei den Marktsackbauern entsprechende Säcke zu kaufen. Das meinte ich. Meines Erachtens ist es übrigens nicht allein mit dem Umsetzen des Loches getan, für entspannte Haltung sollten IMO auch Sack und Bordun andersherum eingebunden werden. Das erwähnt Thomas auf den Seiten nicht, aber das wird ein verantwortungsvoller Dudelbauer wohl hoffentlich berücksichtigen. Auch da ist aber wieder die Frage: Wie viel Erklärung und Ausführung, wie viel Klarheit will man dem Schüler an die Hand geben. Ich persönlich bevorzuge grundsätzlich so richtig theorielastige langatmige Erklärungen mit vielen fürs und widers, um anschließend auszuprobieren und für mich selbst abwägen zu können Das macht für mich einen wesentlichen Teil des Erlernens eines Instruments aus. Irgendwann im Lernprozess kommt vielleicht ein Punkt, wo man nicht recht weiterkommt. Wenn man dann Techniken zur Auswahl kennt, kann man vielleicht für sich persönlich besser kombinieren. Ich kann aber nachvollziehen, dass andere gerne einen klaren, in sich stimmigen Leitfaden an der Hand haben. Das ist gerade da notwendig, wo man keinen Lehrer bei der Hand oder sogar noch gar keine musikalische Erfahrung hat. Also: ich bin gespannt, wie sich diese Tendenz auf der gesamten Breite des Inhalts verhält, nicht mehr, nicht weniger. Mich interessiert schlicht die didaktische Herangehensweise. Alles klar? Viele Grüße, Alex |
...auf der Suche nach seinem Klang |
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Stephen_Pajer
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Re: Endlich! Das erste brauchbare Marktsackhandbuc |
17.07.09 - 23:39:49 |
| Ich finde den Ansatz sehr gut. Die Leseprobe hätte ausführlicher sein können, aber sogar ich als eingeschworener halbgeschlossener über lege, das Buch zu kaufen. Vielleicht aber nur weil die Leseprobe zu dürftig war und ich neugierig bin. |
vernünftiges Werkzeug geht mit Starkstrom oder hat einen Vergaser! |
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Juesterduester
 A-Schwein
   
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Re: Endlich! Das erste brauchbare Marktsackhandbuc |
18.07.09 - 01:02:34 |
Hey Alex, klar, stimme dir zu, man muss die Bordune anders einbinden, ebenso wie das Mundstück, was aber wohl jedem klar ist... Allerdings finde ich auch, dass man sich als Anfänger, der keinen Lehrer hat, erstmal einen Weg suchen sollte. Reflektieren über individuelle Vorteile und Nachteile verschiedener Spielpositionen kann man immer noch, wenn man erstmal was auf dem Instrument kann und seinen Stil entwickelt. Aber, meiner Meinung nach, ist Stil eine Ausprägung, die erst nach dem Können kommt und grundsätzlich handelt es sich nicht um austauschbare Begriffe, sondern um zwei aufeinander aufbauende, aber verschiedene Dinge. Das Buch ist, denk ich, dazu angelegt, erstmal eine Grundstock zu geben. Wenn man das durch hat, ist man technisch auf einem hohen Niveau und kann sich entscheiden, ob man lieber mehr in die Schottische Richtung geht, daher Rhytmus und Gracenotes in den Vordergrund stellt, oder diese wirklich nur unterstützend einsetzt und vielleicht ein wenig bei den Franzosen abschaut; das Buch schafft erstmal eine (ge)wichtige Grundlage, aber zwingt niemanden, unabweichbar einen Weg zu beschreiten und sich seine Suppe so und nicht auf eine andere Weise zu würzen. So, jetzt möchte ich gar nicht mehr verraten: ich würde sagen, wir treffen uns in ein paar Jahren mal alle, trinken ein Bier und schauen, ob alle durch den gleichen technischen Grundstock auch den gleichen Stil entwickelt haben, ich wette nich ;) Jetzt möchte ich aber erstmal jedem die Möglichkeit geben, selbst reinzulesen, bevor ich noch viel rede. Herzliche Grüße und Gute Nacht! Cordt PS: Ich fand die Leseprobe nich zu kurz; allerdings habe ich vielleicht auch keine Erfahrung, schließlich habe ich ziemlich noch nie irgenwo eine Leseprobe eines Buches gesehen, wenn man vom Klappentex absieht. Aber vielleicht bin ich auch zu unbelesen ;)
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Schreibe nichts der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist. |
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Thomas_Zoeller
 Chanterrohling
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Re: Endlich! Das erste brauchbare Marktsackhandbuc |
22.07.09 - 13:35:02 |
Hallo! Schön zu lesen & zu sehen, dass das Buch in eure Reihen Einzug gehalten hat und scheinbar auf positive Resonanz stösst. Ich bin natürlich sehr auf Feedback gespannt... Im Rahmen des neuen Menüpunktes "Fragen & Antworten" auf der Seite der Sackpfeifen-Fibel unter www.sackpfeifen-fibel.de gehe ich näher auf selbiges ein. Mit den besten Grüßen allerseits, Thomas |
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TomSawyer
 Moderator
     
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Re: Endlich! Das erste brauchbare Marktsackhandbuc |
22.07.09 - 18:22:40 |
Das ging doch mal schnell! Kaum auf dem Markt und schon wollen's die ersten wieder loswerden: >>hier<<  |
Wenn schon falsch, dann wenigstens richtig! -- Je mehr man von der Akustik versteht, desto mehr wundert man sich, daß Dudelsäcke funktionieren -- -- Eine lose Klappe liegt oft daran, daß irgendwo eine Schraube locker ist -- -- Erst wenn der letzte Mpingo-Baum gerodet ist, erst wenn das letzte Grenadil verbrannt ist, werdet Ihr merken, daß man auf Balkonmöbeln keine Bourree spielen kann --- |
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Juesterduester
 A-Schwein
   
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Re: Endlich! Das erste brauchbare Marktsackhandbuc |
22.07.09 - 20:07:10 |
| Sehr interssant. Ich wüsste gerne, was die Dame dazu bewogen haben könnte. Allein schon wegen der Stücke, die hinten abgedruckt sind, ist das Buch habenswert. Ich glaube, ich werde die mal anschreiben. |
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Seili
 Moderator
     
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Re: Endlich! Das erste brauchbare Marktsackhandbuc |
22.07.09 - 20:21:42 |
| tja, es soll halt Leute geben, die anderes erwarten o.ä. |
der Bordun... der DER DER DER! DER!!! Sch*** nochmal .... auch ich werde es irgendwann noch lernen ------------------------------------------------------------------------------------------- Der Optimist wandelt auf Wolken, unter denen der Pessimist Trübsal bläst.... |
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Firunew
 A-Schwein-des-Grauens
    
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Re: Endlich! Das erste brauchbare Marktsackhandbuc |
22.07.09 - 23:19:37 |
Oft wird sowas leider ja kopiert... sind ja "nur" Noten. Alex |
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Khamul
 Chanterrohling
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Re: Endlich! Das erste brauchbare Marktsackhandbuc |
28.07.09 - 18:36:58 |
Hallo zusammen, Ich hätte da mal ne Frage. Im Buch auf Seite 9 ist Wim Dobbrisch als einer der Instrumentenhersteller verzeichnet. Mit Link zu www.german-bagpipe.de, der nicht funktioniert. Baut Wim denn überhaupt Instrumente für den Verkauf? Er fertigt doch nur die Instrumente für seine Band, oder irre ich? |
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Thomas_Zoeller
 Chanterrohling
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Re: Endlich! Das erste brauchbare Marktsackhandbuc |
28.07.09 - 18:48:26 |
Hallo! Danke für deine Frage. Werde diese auch auf der Webseite der Fibel einstellen - www.sackpfeifen-fibel.de Wim ist deshalb erwähnt, weil er zeitnah plant Instrumente auf dieser Webseite anzubieten. Beste Grüße, Thomas
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Vargan
 Alter Sack
     
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Re: Endlich! Das erste brauchbare Marktsackhandbuc |
17.10.09 - 20:03:09 |
Jetzt habe ich endlich in Netz den Klang des MA-Chanters rausgefischt, samt den dazugehörigen Grundlagen der Spieltechnik: http://www.kiltsandmore.de/product,175_333,1057,mittelalterliche_pratice_chanter_einsteigerset.html http://www.kiltsandmore.de/download/MATonleiter.mp3 http://www.kiltsandmore.de/download/Godesses.mp3 http://www.kiltsandmore.de/download/Pavane.mp3 Also, ich finde diese Spielweise richtungsweisend. Es ist ein ganz und gar grundlegende vorschlagnotenbasierte Verzierungstechnik, die den Rhythmus der Musik hervorhebt. Quasi die markanten Stellen werden betont damit der Schüler überhaupt für "das Verzieren" Gefühl entwickelt. Und wenn der Schüler das kann, kann er später nach Geschmack Vibrati, Rolls und was auch immer er will einsetzen. Wenn jeder zukünftige Marktsackspieler damit anfängt wird die Szene davon nur profitieren, denk ich. Ich hab das Buch zwar nur auszugsweise gelesen aber ich denk die Hinweise auf Metronom und Stimmgerät müssen dort auch enthalten sein. |
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Max
 A-Schwein-des-Grauens
    
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Re: Endlich! Das erste brauchbare Marktsackhandbuc |
17.10.09 - 22:11:17 |
bei der Pavane wird den Chanter mundgeblasen oder? Was hat es mit Dudels zu tun? |
Lieber ungefähr richtig als genau daneben |
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rickwhv
 A-Schwein
   
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Re: Endlich! Das erste brauchbare Marktsackhandbuc |
17.10.09 - 23:45:11 |
Wie meinst du das Max? Das ist halt ein Practicechanter, wie der von den Schotten, der wird auch direkt angeblasen??? |
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Skaldendudler
 Kleiner Sack
 
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Re: Endlich! Das erste brauchbare Marktsackhandbuc |
18.10.09 - 12:14:46 |
Und er hat einen furchtbaren Klang   |
Wenn Theorie doch nur gleich Praxis wär. Für mich ist es nicht nur ein Stück Holz, sondern auch ein Stück Leder |
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