| Forum: Mittelaltersäcke |
| Endlich! Das erste brauchbare Marktsackhandbuch! |
16.07.09 - 23:51:43 von Juesterduester |
| Hallo liebe Leute! Endlich ist es so weit! Ein kleiner Hoffnungschimmer zwischen den grauen Wolken der verstimmten Bordune, der nicht existenten Spieltechnik und der nicht existenten Lehrer für den "Marktdudelsack". Es gibt nun endlich ein sehr gutes, verständliches und von einem Kenner und echtem Könner geschriebenes Lehrbuch über diese ominöse Dudelsackgattung. Der ein oder andere wird sich nun fragen "Lehrbuch, wozu denn das, da gibts doch eh keine Spieltechnik". Aber genau das tut das Lehrbuch. Es vermittelt dem Anfänger einen sehr guten Zugang zu einer neuartigen, in sich geschlossenen Spieltechnik und Verzierungsweisen, die nicht nur aus abgekupferten Schottenverzierungen besteht, sondern speziell auf die offene Griffweise und das Instrument entwickelt worden sind (man halte sich zum Beispiel vor Augen, dass bei tiefen Tönen auf Mittelaltersäcken die Standart-Schotten-high-g-Gracenote nicht geht). Ich hoffe, nicht zu pathetisch zu klingen, aber meine (berechtigte!) Hoffnung ist, dass dieses Lehrbuch zusammen mit dem hier ebenfalls schon kontrovers diskutierten Practice Chanter in der Lage ist, das gemeine Niveau der MarktsackspielerInnen zu steigern. Das Lehrbuch wurde von Thomas Zöller geschrieben, welcher ein studierter Dudelsackspieler, ein sehr guter Musiker und darüber hinaus auch noch ein überaus freundlicher, didaktisch sehr guter und aufmerksamer Lehrer ist. Seine tolle Art zu unterrichten, welche ich auch schon genießen konnte, schlägt sich auch in dem Buch nieder: Das 80 Seiten lange Werkt ist in ansprechender Sprache, anschaulichen Bildern und spaßigen Spielübungen gespickt: Von den ersten Ratschlägen, wie man am besten den Chanter hält, bis hin zu komplizierten Spieltechniken wird alles super erläutert. Ich persönlich (der ich nicht etwa bezahlt werde, solche Lobeshymnen zu schreiben) bin der Meinung, dass jeder Anfänger, der mit Zeit, Ehrgeiz und Willen mit Practice Chanter und Lehrbuch übt, schnell besser sein wird, als 98% der Marktsacker. Gut das ist nicht besonders schwer, aber nachdem man das Buch sauber durchgearbeitet hat, wird man auf einem brauchbaren Niveau sein. Aber genug der Worte, schaut selbst! Leseproben, Beschreibung und Onlinedatenbank für die enthaltenden Stücke gibts hier: www.Sackpfeifen-Fibel.de Die Sackpfeifen-Fibel ist unter anderem Erhältlich bei: dem Verlag der Spielleute Der Dudelsack-Akademie in Hofheim <Ich bin ein Link> Natürlich auch bei Kilts and more<Link> Und außerdem bei Volxton<Link> Zur Erinnerung: Die Übungspfeife gibts bei kilts and more, volxton.de und natülich auch bei der Dudelsack-Akademie! Ich würde mich auch sehr freuen, wenn die fertigen Dudel-Profis aller Gattung hier vorbeigucken, sich ein Urteil bilden und das Buch ggf. weiterempfehlen würden. Ich halte das für einen wichtigen Schritt hin zur musikalischen Qualität, auch in diesem Genre der Dudelsackmusik! Noch Fragen? Beste Grüße, Cordt (der mit dem "dt") |
17.07.09 - 00:11:32 von Gendo |
| brrr der übungschanter klingt grauslig... Kann ich nicht einfach meine Schalmei vom Sack nehmen und mit Windkapsel spielen ? ![]() |
17.07.09 - 00:23:48 von Rookie |
Hab meins gestern bekommen und ich finde es recht ansprechend. Denke, es vermittelt wirklich einige Grundlagen, auch Musiktheorie wird z.B. angeschnitten. Ob man jetzt diesen PC braucht, muss jeder selber wissen -obwohl: dann hat man auch kein Problem mit dem Stimmen der Bordune. Ich würde es wieder kaufen. Bleibt nur zu hoffen, dass es auch gelesen wird und seinen Zweck erfüllt. Guats Nächtle. |
17.07.09 - 00:26:06 von Arno |
| Bringst Du `s nächstes mal mit? Tät mich saumäßig freuen! Auch gute N8 |
17.07.09 - 00:31:35 von Rookie |
Klaaaar! Aber ich glaub Du, Arno bist jetzt nicht sooo die Zielgruppe des Buches ![]() |
17.07.09 - 00:34:35 von Arno |
| Aber ich kann `s weiterempfehlen. Oder auch nicht, je nachdem. Aber Cordts Urteil traue ich schon. Außerdem binnich ein ziemlich miserabler Marktsacker, weil ich das mangels Bedarf kaum übe. Egal, was so gesagt wird... |
17.07.09 - 00:34:50 von Juesterduester |
| Hey Arno, ich kann es auch mal mitbringen, wenn ich mal wieder ins schwäbische Ausland reise ;) Auf ne gewisse Weise halte ich auch Arno für die Zielgruppe; Auf seinen tollen Chantern kann man sehr gut die in dem Buch beschriebenen Spieltechniken anwenden! Bei meiner Güntzel-pipe hatte ich mit dem Standart-Rohrblatt Probleme, aber das ist ein anderes Thema, btt! |
17.07.09 - 00:38:20 von Arno |
Eben deswegen würde ich gerne mal reingucken Abgesehen davon kann ich sicher auch noch was lernen, denn wie gesagt... ![]() |
17.07.09 - 00:51:14 von mick |
Selbstverständlich kannst Du das - wenn Du gut genug spielst, dass es niemanden stört, wenn man Dich im Umkreis von einem halben Kilometer hört. Aber wofür willst Du dann noch üben? Und warum ohne Sack? Ein Practice Chanter soll in erster Linie nicht gut klingen, sondern ein unangestrengtes und unaufdringliches Üben von Fingertechniken ermöglichen. Der Klang ist sicherlich Geschmackssache, ich finde ihn gut. Über das (auch meiner Meinung nach verzichtbare) Vibrato hat sich Thomas Zöller hier ja schon persönlich geäußert. Wenn Dir der leicht näselnde Doppelrohrblatt-Klang partout nicht gefallen mag, werden Dir andere Dudelsäcke vermutlich auch nicht zusagen.... |
17.07.09 - 09:03:24 von Snorri |
| Ich denke, dass ich mir in den nächsten Tagen mal ein Exemplar bestellen werde. Das gezielte Üben von Spieltechniken halte ich (nicht zuletzt für mich) für sehr sinnvoll, vor Allem das mit den Gracings interessiert mich.. |
17.07.09 - 09:09:32 von Seili |
| Interessante Sache, ich bin gespannt... |
17.07.09 - 11:30:57 von MichaelW |
| Bin gespannt ob das die Märkte von schlecht gespielten Dudelsäcken befreit...Aber die Leseprobe ist schon mal sehr ansprechend! |
17.07.09 - 12:22:34 von Firunew |
| Mich hat die Leseprobe positiv gereizt - und zwar weil in der letzten Seite schon eine gute Menge Meinung steckt. Die Fingerhaltung ist meines Erachtens einer der zentralen Punkte. Mit der Aufforderung zum Kauf von "Linkshänderinstrumenten" und dem Greifen mit den hinteren Fingergliedern hat Thomas da schon eine wesentliche Entscheidung getroffen. Viele sehen das ja anders; die Fibel wählt offenbar den Weg, dem Schüler hier keine Wahl zu lassen, da die Alternativen - soweit in der Leseprobe erkennbar - nicht breiter dargestellt werden. Das ist natürlich bis zu einem Punkt legitim, reizt aber evtl. zum Widerspruch. Mich würde also durchaus interessieren wie es in Bezug auf solche Erklärungen weitergeht (überspitzt: Wie "offen" ist die Herangehensweise, wird hier nur die allein allheilbingende Spieltechnik des Autors ohne Seitenblicke vermittelt?), aber auch wie die Resonanz vieler erfahrenerer Spieler sein wird. Auch wenn ich selbst mit Marktsäcken wenig am Hut habe: vermutlich werde ich also mal reinschauen bzw. mir das Ding anschaffen... Viele Grüße, Alex |
17.07.09 - 16:26:07 von Juesterduester |
| Lieber Alex, was meinst du damit, "zum Kauf von Linkshänderinstrumenten anreizt"? Verstehe ich grade nicht ganz. Achso, und was deinen Einwand angeht, dass eine gewisse Fingerhaltung und die damit verbundene Spieltechnik angeht: Stimmt, das Buch zieht eindeutig die Stellung der Löcher "in Reihe" vor und auch, dass man bei hohen Tönen den kleinen Finger wieder drauflegt, obwohl man offen spielt. Alternativen werden nicht groß eröffnet, ABER meiner Ansicht nach zu recht: Meinen zukünftigen Spielpfeifen werden mit Sicherheit auch die Löcher in einer Reihe haben. Es ermöglicht bei diesen Lochabständen, finde ich, ein bequemeres Spielen. Und dass man den kleinen Finger wieder drauflegt hat was mit Stabilität zu tun: Selbst wenn man nicht halbgeschlossen spielt, muss man den Chanter irgendwie festhalten; letztlich führt das zu mehr Beherrschung des Instruments und zu weniger Gurken. Wer berechtigter Weise anders spielen möchte, kann dennoch das Buch super benutzen: Die PCs gibts auch mit offset Loch und der Spielweise steht es nicht so sehr entgegen. Allerdings wird man (was ich an mir selbst empirisch erprobt habe) G-strikes und den birl nicht so sauber ausführen können. Natürlich gibts Ausnahmen; ich kenne einen sehr guten Piper, der das mit versetztem Loch macht. So wie der Spielt ist es aber ohnehin lebensgefährlich fpr Anfänger ;) Prost |
17.07.09 - 16:44:48 von Vargan |
| Das ist aber eine äußerst positive Nachricht! Bis ich das Ding in die Finger kriege... Hat es hier schon jemand durchgelesen? Wenn das der Fall ist, würde es mich ungemein freuen wenn hier jemand näher erklären könnte, um welche "Spieltechniken" es sich im Buch handelt. Sind es mehr Vorschlagnoten, wie beim Schotten? Oder Triller? Vibrati? Rolls? Oder ist es einfach "Boulanger", übertragen auf den Marktsack? Ich hab einfach keine Geduld...
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17.07.09 - 17:25:26 von Vargan |
| Nachtrag: Thomas Zöller scheint aus der schottisch-keltischen Ecke zu kommen. GHB und Border Pipes sind auf seien Webpräsenzen überall drin. Darf ich daraus schließen dass die Verzierungstechnik auch vorschlagnoten-lastig ausfällt? PS: Zum Training benutze ich nun regelmäßig einen Practise Chanter, der durch Abkleben halbwegs die nötige Tonreihe bringt. Schön klingen muss er nicht. ;) |
17.07.09 - 21:25:01 von Firunew |
| @Juesterduester: Ich wollte gar nicht kritisieren (wäre ja auch lächerlich aufgrund lediglich einer Leseprobe), mich interessiert nur, wie offen das Buch als solches in der Pädagogik ist. Da kann man ja grundsätzlich freier vorgehen (dem Schüler Alternativen an die Hand geben, für und wider erläutern und ggf. die eigene Wahl begründen) oder eben einen Weg vorgeben (was Orientierungslosigkeit vermeidet). Nun, dass Linkshänder mit der linken Hand unten greifen ist als solches noch nicht komplett gängig. Ob das Händetauschen - anders als beim Schreibenlernen in der Schule, wo das Umerziehen ja meist schlechte Ergebnisse provoziert - bei Instrumenten aufgrund anderer Bewegungsabläuf von Vorteil ist, ist nicht unumstritten. Thomas hat sich da schlicht eindeutig positioniert und fordert die Marktsackschüler auf, bei den Marktsackbauern entsprechende Säcke zu kaufen. Das meinte ich. Meines Erachtens ist es übrigens nicht allein mit dem Umsetzen des Loches getan, für entspannte Haltung sollten IMO auch Sack und Bordun andersherum eingebunden werden. Das erwähnt Thomas auf den Seiten nicht, aber das wird ein verantwortungsvoller Dudelbauer wohl hoffentlich berücksichtigen. Auch da ist aber wieder die Frage: Wie viel Erklärung und Ausführung, wie viel Klarheit will man dem Schüler an die Hand geben. Ich persönlich bevorzuge grundsätzlich so richtig theorielastige langatmige Erklärungen mit vielen fürs und widers, um anschließend auszuprobieren und für mich selbst abwägen zu können Das macht für mich einen wesentlichen Teil des Erlernens eines Instruments aus. Irgendwann im Lernprozess kommt vielleicht ein Punkt, wo man nicht recht weiterkommt. Wenn man dann Techniken zur Auswahl kennt, kann man vielleicht für sich persönlich besser kombinieren. Ich kann aber nachvollziehen, dass andere gerne einen klaren, in sich stimmigen Leitfaden an der Hand haben. Das ist gerade da notwendig, wo man keinen Lehrer bei der Hand oder sogar noch gar keine musikalische Erfahrung hat. Also: ich bin gespannt, wie sich diese Tendenz auf der gesamten Breite des Inhalts verhält, nicht mehr, nicht weniger. Mich interessiert schlicht die didaktische Herangehensweise. Alles klar? Viele Grüße, Alex |
17.07.09 - 23:39:49 von Stephen_Pajer |
| Ich finde den Ansatz sehr gut. Die Leseprobe hätte ausführlicher sein können, aber sogar ich als eingeschworener halbgeschlossener über lege, das Buch zu kaufen. Vielleicht aber nur weil die Leseprobe zu dürftig war und ich neugierig bin. |
18.07.09 - 01:02:34 von Juesterduester |
| Hey Alex, klar, stimme dir zu, man muss die Bordune anders einbinden, ebenso wie das Mundstück, was aber wohl jedem klar ist... Allerdings finde ich auch, dass man sich als Anfänger, der keinen Lehrer hat, erstmal einen Weg suchen sollte. Reflektieren über individuelle Vorteile und Nachteile verschiedener Spielpositionen kann man immer noch, wenn man erstmal was auf dem Instrument kann und seinen Stil entwickelt. Aber, meiner Meinung nach, ist Stil eine Ausprägung, die erst nach dem Können kommt und grundsätzlich handelt es sich nicht um austauschbare Begriffe, sondern um zwei aufeinander aufbauende, aber verschiedene Dinge. Das Buch ist, denk ich, dazu angelegt, erstmal eine Grundstock zu geben. Wenn man das durch hat, ist man technisch auf einem hohen Niveau und kann sich entscheiden, ob man lieber mehr in die Schottische Richtung geht, daher Rhytmus und Gracenotes in den Vordergrund stellt, oder diese wirklich nur unterstützend einsetzt und vielleicht ein wenig bei den Franzosen abschaut; das Buch schafft erstmal eine (ge)wichtige Grundlage, aber zwingt niemanden, unabweichbar einen Weg zu beschreiten und sich seine Suppe so und nicht auf eine andere Weise zu würzen. So, jetzt möchte ich gar nicht mehr verraten: ich würde sagen, wir treffen uns in ein paar Jahren mal alle, trinken ein Bier und schauen, ob alle durch den gleichen technischen Grundstock auch den gleichen Stil entwickelt haben, ich wette nich ;) Jetzt möchte ich aber erstmal jedem die Möglichkeit geben, selbst reinzulesen, bevor ich noch viel rede. Herzliche Grüße und Gute Nacht! Cordt PS: Ich fand die Leseprobe nich zu kurz; allerdings habe ich vielleicht auch keine Erfahrung, schließlich habe ich ziemlich noch nie irgenwo eine Leseprobe eines Buches gesehen, wenn man vom Klappentex absieht. Aber vielleicht bin ich auch zu unbelesen ;) |
22.07.09 - 13:35:02 von Thomas_Zoeller |
| Hallo! Schön zu lesen & zu sehen, dass das Buch in eure Reihen Einzug gehalten hat und scheinbar auf positive Resonanz stösst. Ich bin natürlich sehr auf Feedback gespannt... Im Rahmen des neuen Menüpunktes "Fragen & Antworten" auf der Seite der Sackpfeifen-Fibel unter www.sackpfeifen-fibel.de gehe ich näher auf selbiges ein. Mit den besten Grüßen allerseits, Thomas |
22.07.09 - 18:22:40 von TomSawyer |
Das ging doch mal schnell! Kaum auf dem Markt und schon wollen's die ersten wieder loswerden: >>hier<< ![]() |
22.07.09 - 20:07:10 von Juesterduester |
| Sehr interssant. Ich wüsste gerne, was die Dame dazu bewogen haben könnte. Allein schon wegen der Stücke, die hinten abgedruckt sind, ist das Buch habenswert. Ich glaube, ich werde die mal anschreiben. |
22.07.09 - 20:21:42 von Seili |
| tja, es soll halt Leute geben, die anderes erwarten o.ä. |
22.07.09 - 23:19:37 von Firunew |
Oft wird sowas leider ja kopiert... sind ja "nur" Noten. Alex |
28.07.09 - 18:36:58 von Khamul |
| Hallo zusammen, Ich hätte da mal ne Frage. Im Buch auf Seite 9 ist Wim Dobbrisch als einer der Instrumentenhersteller verzeichnet. Mit Link zu www.german-bagpipe.de, der nicht funktioniert. Baut Wim denn überhaupt Instrumente für den Verkauf? Er fertigt doch nur die Instrumente für seine Band, oder irre ich? |
28.07.09 - 18:48:26 von Thomas_Zoeller |
| Hallo! Danke für deine Frage. Werde diese auch auf der Webseite der Fibel einstellen - www.sackpfeifen-fibel.de Wim ist deshalb erwähnt, weil er zeitnah plant Instrumente auf dieser Webseite anzubieten. Beste Grüße, Thomas |
17.10.09 - 20:03:09 von Vargan |
| Jetzt habe ich endlich in Netz den Klang des MA-Chanters rausgefischt, samt den dazugehörigen Grundlagen der Spieltechnik: http://www.kiltsandmore.de/product,175_333,1057,mittelalterliche_pratice_chanter_einsteigerset.html http://www.kiltsandmore.de/download/MATonleiter.mp3 http://www.kiltsandmore.de/download/Godesses.mp3 http://www.kiltsandmore.de/download/Pavane.mp3 Also, ich finde diese Spielweise richtungsweisend. Es ist ein ganz und gar grundlegende vorschlagnotenbasierte Verzierungstechnik, die den Rhythmus der Musik hervorhebt. Quasi die markanten Stellen werden betont damit der Schüler überhaupt für "das Verzieren" Gefühl entwickelt. Und wenn der Schüler das kann, kann er später nach Geschmack Vibrati, Rolls und was auch immer er will einsetzen. Wenn jeder zukünftige Marktsackspieler damit anfängt wird die Szene davon nur profitieren, denk ich. Ich hab das Buch zwar nur auszugsweise gelesen aber ich denk die Hinweise auf Metronom und Stimmgerät müssen dort auch enthalten sein. |
17.10.09 - 22:11:17 von Max |
| bei der Pavane wird den Chanter mundgeblasen oder? Was hat es mit Dudels zu tun? |
17.10.09 - 23:45:11 von rickwhv |
| Wie meinst du das Max? Das ist halt ein Practicechanter, wie der von den Schotten, der wird auch direkt angeblasen??? |
18.10.09 - 12:14:46 von Skaldendudler |
Und er hat einen furchtbaren Klang ![]() ![]() |
18.10.09 - 12:51:05 von Arno |
| PCs klingen immer scheiße. Es geht aber auch nicht um den Klang. Ich mag dieses Konzept ja auch nicht, aber bei den Schotten hat sich `s bewährt. Warum nicht auch hier. |
18.10.09 - 13:21:12 von RagnaroeK |
Psst, lasst das Thema doch ruhen, sonst wird nachher wieder von allen Seiten gezetert und geweint... ![]() |
18.10.09 - 13:50:28 von TomSawyer |
Dann wird's ja vielleicht doch noch was mit dem Heul-Thread! Aber im Ernst: Warum ist es so schwer, etwas kontrovers zu diskutieren oder zu diesem "System" eine geteilte Meinung zu haben, ohne immer gleich alles persönlich zu nehmen? |
18.10.09 - 14:23:58 von RagnaroeK |
| @Tom: Ich hab keine Ahnung. Aber das scheint ein Phänomen des Forums zu sein. Vielleicht will auch niemand mehr richtig drüber diskutieren, WEIL gerade vieles persönlich genommen und dann auch mal in tiefere Schubladen gegriffen wird. Aber, Schluss damit =) Außerdem, wenn ich was lernen will, dann geh' ich zu nem Lehrer meines Vertrauens (Christoph und/oder Mattis) ![]() |
18.10.09 - 18:36:02 von Vargan |
Aber hallo... Ein PC ist zum Üben da. Üben, üben, üben! In die Noten gucken, Metronom einschalten. Die Töne müssen mehr oder weniger stimmig sein, alles andere ist absolut nebensächlich. Außerdem ging es mir nur um die Spieltechnik. Dass ein PC nicht wie der superbrachiale Sack von "Asinus dem Quertobrator" von der Band "Odins Liegestuhl" klingt passt überhaupt nicht zum Thema. Meinetwegen soll der Thread wieder in der Versenkung verschwinden. Sonst kommt irgendwann wieder Gezanke mit ungehaltener Wortwahl. ![]() |
18.10.09 - 18:51:50 von TomSawyer |
... und das von dem, der ihn gerade wieder aufgewärmt hat. Was ich immer noch nicht verstehe ist, wieso man gerade Anfänger einem Übungswerkzeug mit "mehr oder weniger stimmigen Tönen" aussetzen soll - wie soll sich da sowas wie Gehörbildung einstellen. Zumindest alle Musikpädagogen, die ich kenne, schütteln da mit dem Kopf. |
18.10.09 - 19:04:44 von Arno |
| Soweit ich das verstehe, ist auch der PC (im großen Ganzen) nicht dazu gedacht, dadrauf daheim im stillen Kämmerlein rumzuhupen, sondern unter fachkundiger Anleitung (sprich mit jemandem, der auch in der Lage ist, dat Dingen mit wenigen Handgriffen in einen spiel- und hörbaren, eben zum Lernen geeigneten Zustand zu versetzen. Was durchaus geht, sich vom Lieferzustand aber meist nicht unerheblich unterscheidet...). Eine Info, die in der gesamten Literatur bisher fehlt (weil wohl - leider - als selbstverständlich vorausgesetzt). Was zu den bekannten Missverständnissen führt... @Vargan: Es ist nunmal so: wenn man möchte, dass ein Thread in der Versenkung verschwindet, ist es wirklich keine gute Idee, dort noch was zu posten... |
18.10.09 - 19:13:54 von mr.hurdy |
| Ich sage jetzt auch mal meinen Senf, als ich Gitarre gelernt habe, habe ich direkt auf einer Gitarre gelernt. Ja, eine Gitarre mit 6 Saiten, alle Töne waren stimmig, der Klang war super, halt eine richtige Gitarre und geschadet hat dass nicht Ich hätte auch nur eine Saite drauf machen können oder mit einer Ukulele anfangen können Nein ich habe mit dem Instrument so angefangen wie man es auch lernt, vollwertig. Ich verstehe nicht warum dass bei einem Dudel anders sein soll. Mir ist auch aufgefallen, dass man sich manche Techniken mit einem PC angewöhnt, die man später wieder ablegen muß bzw. anders erlernen muß, da dass so auf einem Dudelsack nicht geht. Bei mir bekommt ein PC nur die Bedeutung, dass wenn ich versuche ein Lied nachzuspielen, es erst auf nem PC, Blockflöte oder Cornamuse probiere, bevor ich den Sack nehme und es darauf übertrage. Es hat aber nur den Grund dass die Instrumente leiser sind als meine Piva und ich dann besser beim Mitspielen höre, was nicht stimmt. Also meine Meinug, PCs sind sicher nicht schlecht aber wenn man Dudelsack spielen möchte, dann auch bitte mit Dudelsack üben und einen PC für geringfügige Tätigkeiten verwenden. Gruß Hurdy |
18.10.09 - 19:19:32 von Arno |
| Och Hurdy, ich dachte, das hatten wir schon alles. Der PC ist speziell für extrem laute und heikle Instrus wie den Schottensack erfunden worden und zwar zum Üben der TECHNIK, ohne gleich mit Mietvertragskündigung rechnen zu müssen (sinnvolle Sache imho) Leisere Dudels, dazu gehört imho durchaus auch noch jeder "Franzose" gehen auch ohne und es ist selbstverständlich ein Kompromiss... Letzteres sollte nur öfter und deutlich dazu gesagt werden, dann wäre die Welt wieder in Ordnung. Thema durch. |
19.10.09 - 08:07:29 von Thomas |
Auf einer Gitarre kannst Du von Anfang an ne Weile spielen. Auf einer GHB (und von der stammt die Idee mit dem PC) kann Du das nicht. Die meisten bekommen nicht mal einen Ton raus, und ich habe noch niemanden getroffen der gleich ein Set Pipes am Laufen halten kann, egal wie schlecht. Thomas |
19.10.09 - 09:29:44 von markus3 |
| @thomas, finde ich kein Argument, alle Rohrblatt Instrumente, Fagott, Oboen usw, kann man zu Beginn auch nicht lange spielen, dasselbe bei Geigen, Trompeten Sax usw. Bei all diesen Instrumenten ist man heute an Musikschulen der Meinung direkt zu beginnen. Klar ist GHB laut und braucht viel Druck, es gibt aber ja heute alternativen, Smallpipes usw. oder man könnte leichte Rohre einbauen und Bordune zustopfen. |
19.10.09 - 10:39:30 von Thomas |
1. Spielst Du GHB? Kannst Du das ohne PC Übungen gemacht zu haben? Ich spiele HighlandPipes, und ich hatte eine klassische Ausbildung auf Zugposaune. Und ich halte es für ausgesprochen dumm Highlandpipes ohne PracticeChanter lernen zu wollen, obwohl ich Posaune ohne PracticePosaune gelernt habe. 2. An welcher Musikschule wird GHB ohne PC gelehrt?
Ja, die etwa 40x so teuer sind! Leuteleuteleute..... Das Internet ist in dieser Form echt nichts für mich, in diesem Sinne. Thomas |
19.10.09 - 10:53:56 von TomSawyer |
| Ganz ruhig, Thomas. Aber reden wir hier von der GHB (wo der PC bewährter Konsens ist) oder von Marktsäcken? Wie Arno schon geschrieben hat, bei der GHB und mit Lehrer ist das ein bewährter Ansatz. Ob's allerdings gut ist, Marktsackanfängern, die oftmals ja keine musikalische Vor- und Gehörbildung haben, ein mehr oder weniger stimmendes Dings in die Hand zu drücken, davon bin ich auch noch nicht überzeugt. Und bei Franzosen denke ich schon, daß man wirklich mit Sack anfangen kann, was Andrea Hotzko in den Anfängerkursen in Trossin seit Jahren erfolgreich demonstriert. |
19.10.09 - 11:03:02 von Thomas |
Ja. Markus3 hat in dem Beitrag auf den ich mich bezog von der GHB geschrieben!
na, was denke ich wohl grade? "ein mehr oder weniger stimmendes Dings" ![]() (räusper) Nein, das ist natürlich nicht gut, Marktsackanfängern, die oftmals ja keine musikalische Vor- und Gehörbildung haben, ein mehr oder weniger stimmendes Dings in die Hand zu drücken, ganz und gar nicht Thomas |
19.10.09 - 12:10:29 von markus3 |
| Lieber Thomas, dann sei doch wenigstens konsequent und verabschiede Dich wirklich! Im übrigen habe ich nichts gegen Practice Chanter, klar habe ich auf Deine Argumantation geantwortet, es geht hier ja aber nicht in erster Linie um GHB. Also in diesem Sinne Tschüss! |
19.10.09 - 14:25:56 von Juesterduester |
Meiner hat out of the box gestimmt. Und zwar nach Bordun. Des ist der grund, warum das Ding nicht nur 20, sondern 70 € kostet. Die wollten extra, dass man auch bei CDs passabel mitspielen kann. Eigentlich wollte ich es nicht wieder aufwärmen, sorry! ![]() |
19.10.09 - 18:09:25 von Vargan |
Darauf gibt es eine einfache Antwort; wer ernsthaft Dudelsack spiele will, der muss sich zuerst die Notenlehre aneignen. Und Gehörbildung macht man auch nicht "zu Hause", sondern mithilfe von einem Lehrer. Aber mal ganz pragmatisch. Ein Anfänger kauft sich einen Marktsack. Als ob das Ding "out of the box" immer sofort stimmt und die "richtigen" Töne ausspuckt. Gestimmt muss ein Dudelsack immer, und zwar vom Spieler selbst. Und dafür sind von vornherein Fähigkeiten vonnöten. Ein Anfänger wird aus einem nickelnagelneuen Sack auch nur schiefe Töne herauskriegen und natürlich dabei denken "er kommt frisch aus der Werkstatt, also stimmt er." Vergleichbares hat uns RagnaroeK mal berichtet. Wo ist da der Unterschied zum PC? Jegliche Art "selbstständiger Gehörbildung" geht in den meisten Fällen in die Hose. Und deshalb braucht man einen Lehrer! Hab vor kurzem mal wieder in den Weiten des Netzes ein Video entdeckt, wo ein Paar Leute es nicht ausgehalten haben und auf die Straße mit neu gekauftem Dudelsack und Trommel zu früh gingen. Rhythmus wackelig, Dudelsack verstimmt, flatternde Töne. Ich glaube nicht dass üben am Instrument selbst einem mehr beibringt wenn man es gar nicht stimmen kann. Und das Stimmgerät ist eine Krücke, aber sicherlich kein "Gehör-Ausbilder". Und beim Lehrer wird man erst auf "richtige" Töne des "richtigen" Instrumentes eingestellt. PC bleibt nur ein Hilfsmittel zum Grifftraining und wird nie das klangliche Mittelpunkt sein. Ich kann nur den alten Spruch wiederholen: Dudelsack und/oder PC kaufen, und ab zum entsprechenden Lehrer! |
19.10.09 - 18:38:43 von Vargan |
| Da dieser Thread offenbar in die Rubrik "kalter Kaffee" eingestuft wurde hätte ich an der Stelle einen Bemerkung. In diesem Thread geht es um das "erste brauchbare Marksack-Lehrbuch", wie der Thread-Name es schon sagt. In so einem Buch wird hauprsächlich gelehrt wie man die Marktsackpfeife bedient und welche Spieltechnik verwendet werden soll. Es gab auch anderswo eine sehr hitzige Diskussion mit Thomas Zöller selbst, die wie jeder weiß verbal ausuferte. Von der im Buch enthaltenen Information drang überhaupt sehr wenig in diese Threads! Die von Thomas Zöller vorgeschlagene Verzierungart wurde überhaupt nicht besprochen. Wenn man sich z.B. in die englischsprachigen oder russischen Dudelsackforen reinliest dann wundert man sich nur; ob technische Fragen oder gar Spieltechnik, dort wird einfach alles diskutiert und der Allgemeinheit bereitgestellt. Jeder tauscht sich aus, wie man verziert und wo man auch was abgucken kann. Schottische Doublings, Rolls, Triller-Effekte, da hat man einfach keine Hemmung die ach so tollen Spiel-Geheimnisse presizugeben. In deutschen Dudelsackforen wird aber das große Geheimnis daraus gemacht - bloß nix verraten. Und natürlich meint jeder von sich er kann besser spielen als der andere. Bei YouTube gibt es z.B. ein Paar deutsche Dudelsackgenossen die zu jedem Marktsack-Video ein- und dasselbe schreiben wie "Bordun verstimmt, kein Takt, klingt sche**e". Und das scheint eine gesamtdeutsche Tendenz zu sein. Aber ich wiederhole mich ja. Das obige Thema wurde nicht mal annähernd vernünftig diksutiert. Und wozu werden bei sackpfeifebau.de sonst die Threads erstellt? Dass man seine ureigene persönliche aber unbegründete Meinung reinwirft zwecks Selbstbestätigung? Mit kollegialen Grüßen Vargi |
19.10.09 - 19:48:52 von TomSawyer |
... genauso wie Grammatik. Aber sei's drum. Hier hast Du definitiv recht:
Was ist nun "das erste brauchbare Marktsackhandbuch"? Eine Anleitung zum Selbststudium? Kursunterlagen für einen Kurs mit Lehrer, also eine Art Vorlesungsskript? Sind Gratisstunden im Preis enthalten? Jeder, der sich ernsthaft mit Wissensvermittlung beschäftigt, weiß, daß Fernstudium (incl. das hochmoderne eLearning) und Präsenzlehre, bei der man einem Lehrer gegenübersteht, zwei Paar Schuhe sind. Wenn wir also ernsthaft und sachlich über die Fibel und das "Lernpaket" diskutieren wollen (eine ganz neue Idee, ich weiss), dann wüsste ich zuerst einmal gerne, welches Ziel die Fibel genau verfolgt. Steht da, daß man sich einen Lehrer nehmen und die Fibel mit diesem durcharbeiten soll, oder ist sie zum Selbststudium gedacht? Sorry, ich habe das Ding nicht und werde es aus verschiedenen Gründen (auf die ich hier nicht weiter eingehen will) auch sicherlich nicht kaufen. Wenn mich also jemand aufklären könnte.
... wenn's stimmt, dann ist das lediglich die Wahrheit, und ob die so eine gesamtdeutsche Tendenz ist
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20.10.09 - 14:08:24 von Juesterduester |
| Hallo! Tom, du hast absolut Recht, ohne Lehrer geht im Grunde gar nichts. Kein Lehrbuch der Welt kann einen guten Lehrer ersetzen. Nur um einen guten Lehrer zu ersetzen, bräuchte man erstmal einen vorhandenen guten Lehrer. Darin sehe ich aber das Hauptproblem: Die paar guten Marktsacker, die es gibt, geben ihr Wissen allzuoft nicht weiter. Das ist mir völlig unverständlich, schließlich ist das Dasein als Musiklehrer einige der wenigen Möglichkeiten, mit Musik zumindest ein bisschen Geld zu verdienen, aber leider ist das nunmal Fakt. Als ich mal die "Lehrer-Liste" auf der Seite eines bekannten Dudelsackbauers durchgegangen bin und auch als ich mich umgehört habe, wo die Leute Unterricht nehmen, wurde mit ein bischen gruselig. Einige von den angepriesenen Lehrer hätten selbst Unterricht nötig. Das Lehrbuch (steht da auch drin) will ergo auch keinen Lehrer ersätzen und rät dazu, sich noch zusätzlich einen zu suchen. Es soll wohl eher so eien Art Grundlagenwerk sein für diejenigen, die nicht das Glück hatten, einen Lehrer zu finden, der auch noch was taugt. Daher wird auch auf solche Sachen wie Wicklungen, Musiktheorie oder Atemtechnik eingegangen. Das "Verzierungssystem" stellt eine Grundlage da. Ich wusste als Dudel-Anfänger nicht, wie man Töne trennt oder dass man damit Rhytmus machen kann. Jemand, der konsequent mit dem Buch arbeitet, wird einen ersten Eindruck bekommen, dass man auch ein Palästinalied mal etwas anders spielen kann. Achso, alles, was ich hier sage, ist nur MEINE Ansicht über das Buch. Trotz der Vermutung einiger Leute, dass ich nur ein Scherge der Sackpfeifen-Fibel-Werbe-Lobby bin, hat mich Thomas keineswegs beauftragt, hier die Werbetommel zu rühren. Ich kenne Thomas zwar (und er ist weder arrogant noch ein gieriger Geschäftsmann!) und ich halte diesen Weg für einen "Ausweg" in die richtige Richtung, aber als schnöde "Werbung" möchte ich meine Bemühungen nicht verstanden haben. Wollen wir uns jetzt wieder alle vertragen? Liebe Grüße, Cordt |
20.10.09 - 21:46:58 von TomSawyer |
| Cordt, Du darfst begeistert sein und Deiner Begeisterung auch Ausdruck verleihen, wie Du es in diesem Thread gemacht hast. Das finde ich sogar gut. Nur solltest Du auch Verständnis haben, wenn andere die Begeisterung nicht teilen. Und ich vertrage mich doch eigentlich mit allen, auch und gerade mit Dir. Ob jemand als Lehrer tätig sein will oder nicht, das muss man schon den Leuten überlassen - manche unterrichten halt nicht gerne und bevor sie's schlecht machen ist es doch besser, wenn sie's bleiben lassen. Das Palästinalied - Kinder, wisst Ihr eigentlich, worum es dabei geht? - sollte man grundsätzlich ganz anders zum besten (oder wenigstens nicht zum schlechtesten) geben als in der Marktszene, aber das ist ein anderes Thema. Warum sind die Leute eigentlich alle so empfindlich, wenn es um PCs geht? Liegt es daran, daß es ein phallisches Objekt ist, mit dem sich der Pfeifer zum einsamen Üben ins stille Kämmerlein zurückzieht? Jetzt fasst Euch mal alle an den PC und habt Euch wieder lieb und versucht, nicht alles persönlich zu nehmen. "Don't touch my practice chanter ..." ![]() |
20.10.09 - 23:11:28 von Max |
| @ vargan ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- wer ernsthaft Dudelsack spiele will, der muss sich zuerst die Notenlehre aneignen. Und Gehörbildung macht man auch nicht "zu Hause", sondern mithilfe von einem Lehrer. --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- da bin ich nicht einverstanden: Notenlesen und schreiben habe ich erst nachdem mir das Repetoire zu gross wurde und ich die "incipit" für mich geschrieben habe damit ich wissen konnte was "spielen wir jetzt la baciuchina" heisst. Vorher habe ich alles nach Gehör gelernt und ich finde es ist halt nicht so schlecht. aber nicht alle Leute haben so eine "Begabung" (ohne Überheblich sein zu wollen) dass sie ein Lied und die dazugehörige Verzierungen "raushören" und dementsprechend auch spielen können oder probieren ![]() |
21.10.09 - 07:21:08 von BeamHo |
Oh wie wahr...leider... Dafür kann ich Noten lesen... MfG Björn |
21.10.09 - 08:14:13 von TomSawyer |
| Und noch mehr Zustimmung von einem weiteren talentfreien Hobbydudler. Das Schöne ist: Notenlesen kann man wenigstens lernen, es tut nicht weh und ist eigentlich recht hilfreich, "Notenlehre" (Notologie?) braucht's nicht, Musiktheorie hingegen ist cool (weil man sie mathematisch aufbereiten kann). |
21.10.09 - 08:22:23 von Brenni111 |
| Wie meinste jetzt mathematisch aufbereiten? |
21.10.09 - 08:30:53 von BeamHo |
| Tom ist Mathe-Prof und Musiktheorie ist ja im Grunde nix andres als Mathe bzw. Physik... MfG Björn |
21.10.09 - 08:37:57 von Brenni111 |
| Stimmt. Ich bin ja auch froh, dass ich Notenlesen kann aus schulischen Gründen ;) Ganz ehrlich ( um mal meinen Senf dazuzugeben) Ich finde auch, dass man auf einen Lehrer grundlegend nicht verzichten sollte aber kann nicht das Buch allein einem auch helfen? Und zum anderen: Ich bin relativ froh darüber, dass ich eigentlich ganz gut die Noten und so weiter raushhören kann (nein das soll kein Angeben sein ;) ) und das mache ich auch viel lieber als mit Noten zu spielen das ist irgendwie uninteressant wie ich finde. Gruß, Dennis |
21.10.09 - 09:54:24 von Taravas |
| dass sie ein Lied und die dazugehörige Verzierungen "raushören" und dementsprechend auch spielen können oder probieren ... wenn es "Verzierungen" wie Triller, Vorschlag, Rolls, usw. betrifft, bin ich einverstanden... Wenn es allerdings um komplexe "Verzierungen" mit 4, 5 oder mehr Noten geht, ist die ganze Angelegenheit schon schwieriger. Wenn man Noten lesen kann, hat man ausserdem die Möglichkeit interessant ausehende Notationen "vom Blatt" zu spielen... Und entdeckt so möglicherweise eine tollen Tune, welchen man noch nie zuvor gehört hat.
|
21.10.09 - 10:07:01 von Brenni111 |
Aber wenn du ein derartiges Buch hast, stehst du mit Sicherheit am Anfang des Dudelsack-spielens und da kommen doch Verziehrungen mit 4 oder 5 Noten eh seltener in Frage, oder? |
21.10.09 - 10:11:33 von Taravas |
| @Brenni: Meine Aussage ist allgemein auf das "Noten lesen" bezogen! |
21.10.09 - 10:21:26 von Brenni111 |
| Ah okay |
21.10.09 - 15:19:30 von marstwein |
Da kann man sich die Technik zu Hilfe nehmen: ein Programm zur Bearbeitung von Audiodateien, das erlaubt, die Zeitskala zu strecken - ich schätze "Audacity" müsste das können. Da wird manch flotte Passage auch für "langsame" Ohren nachvollziehbar. Marius |
21.10.09 - 15:38:41 von Taravas |
@Marstwein: Auf Dauer ist dies sicher aufwendig und zeitraubend. Stell dir vor du möchtest mit Kollegen, ein Dir unbekanntes Stück, zusammen spielen... Selbiges liegt nur in Notation vor... Machst du dann erst eine Aufnahme und analysierst das Stück in deinem PC? Selbst ein Franzose hat einen überschaubaren Tonumfang, das Lesen von Noten ist demnach nicht so schwierig. Selbiges kann man relativ fix erlernen. Nachteile hat man dadurch sicher keine! |
21.10.09 - 16:36:51 von marstwein |
@Taravas:
Das sind ja erschwerende Randbedingungen, die mir irgendwie entgangen sein müssen. Tatsächlich kommt man aber gelegentlich in die Verlegenheit ein Stück spielen zu wollen, das man nur als "Hörspiel" vorliegen hat. Ansonsten bin ich glücklicherweise in der Lage, die eine oder andere Note lesen zu können. ![]() |
21.10.09 - 16:40:51 von TomSawyer |
Und manche Deiner Kollegen schaffen wenigstens die andere Note - oder war's die eine? ![]() |
22.10.09 - 12:53:28 von philipp4172 |
| Hey ich wolt mir das Buch auch schon holen aber der buchladen meines fertrauen kontes noch nich bestelln naja habs jetz bei amazon bestellt ma kucken wenns kommt freu mich schon drauf |
22.10.09 - 12:55:09 von Taravas |
| meines fertrauen Ist das ein Bekannter von Dir? |
22.10.09 - 12:57:43 von philipp4172 |
| aber der buchladen meines fertrauens kontes noch nich bestelln |
22.10.09 - 13:07:20 von Stephen_Pajer |
| das Vertrauen mit V bitte |
22.10.09 - 13:12:48 von RagnaroeK |
| @Stephen: Lies mal philipps Signatur. Wenn's denn stimmt ![]() |
07.11.09 - 14:37:26 von Schaf |
| Ist das jetzt ein Lehrbuch für Übungspfeifen? Oder für den Dudelsack im Ganzen? (Weihnachten steht praktisch gesehen fast vor der Tür) |
07.11.09 - 15:32:26 von Tsanian_Fuchsfell |
Für beides |
07.11.09 - 19:43:24 von Schaf |
hehe, oki ;) naja mal sehn |
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